Jagdszenen - Beyond Armageddon
Der Halter machte einen Satz auf mich zu und ich drosch ihm meinen Knüppel mitten ins Gesicht. Erschöpft lehnte ich mich in die Ecke des verlassenen Kellerlochs, in das mich der Halter getrieben hatte. Ich war total erledigt, brauchte dringend eine Verschnaufpause. Was zu Trinken wäre auch nicht schlecht gewesen. Meine Schulter schmerzte vom Biss des Halters. Hoffentlich hatten keine anderen Halter bemerkt, dass ich vor diesem Exemplar, das jetzt mit zerschmettertem Schädel vor mir lag, in das alte Hochhaus geflüchtet war. Dann würden sie jetzt wohl draußen zwischen den Ruinen auf mich warten. Weil sie gewohnt waren, sich auf allen Vieren fortzubewegen, waren sie in diesem unebenen, mit zugewucherten Schuttbergen und Autowracks übersäten Terrain ziemlich schnell, schneller als ich in meinem abgekämpften Zustand auf jeden Fall. Eigentlich war es egal, denn selbst wenn ich es durch die Ruinen schaffen sollte, lag zwischen dem Stadtrand und meiner Enklave noch die Ebene. Und dort lauerten die Hunde.