Hauptmenü
News & Wissen
Aktuellste Artikel


Reportagen : Die Töchter des Spulwurms
Geschrieben von Ghorg am 19.01.2008 02:00 (2091 x gelesen) Artikel vom Autor

Die Töchter des Spulwurms

Ich habe einen sehr interessanten Artikel in meinem Archiv ausgegraben (im Internet leider nicht mehr zu finden), der anhand eines afrikanischen Stammes aufzeigt, wie die Domestizierung des Hundes in der Urzeit abgelaufen sein könnte.

Interessanterweise bringt der Autor hier einen geschlechtsspezifischen Aspekt der Verspulwurmung ins Spiel, der so bisher nicht zu hören war, der aber viele Merkwürdigkeiten im zwischengeschlechtlichen Miteinander auf einen Schlag erhellt.




Turkana-Frau, ca. 1950

Zitat:
___________________________________________________________________________________________________________

Erik Zimen[2] schreibt als einer der ersten und bekanntesten Forscher auf diesem Gebiet über die Beziehung eines Stammes in Afrika zu Hunden ...
___________________________________________________________________________________________________________

Zunächst folgt hier ein Abriß über den Hundebandwurm-Kreislauf*, den ich euch nicht ersparen möchte, um noch einmal die himmelschreiende Verschmutzung der Gesellschaft durch den Hund (bzw. seine Helferinnen) vor Augen zu führen.

Zitat:
___________________________________________________________________________________________________________

Im Stamm der Turkana ist überall, wo man geht und steht ein Hund zu sehen. Die Hunde gehören zum normalen Alltagsbild dazu und sind nicht wegzudenken. Leider gibt es dort viele Menschen, die am Hundebandwurm leiden. Wenn man weiß, wie der Hundebandwurm übertragen wird, ist er ein sicheres Indiz dafür, dass die Menschen zu den Hunden einen engen Kontakt pflegen.

Bei den Turkana ist es Brauch, die Toten einfach ein Stück in die Steppe hinaus zu tragen. Am nächsten Morgen ist dann von den Toten nichts mehr übrig. Die Leichen werden von Hyänen, Schakalen und Hunden restlos aufgefressen.

Der Hundebandwurm, dessen Eier mit dem Kot abgegeben werden, braucht für seine Entwicklung einen Zwischenwirt (Rinder, Schafe, Ziegen oder auch Menschen). Die Eier können sich dann zu gefährlichen Zysten vor allem in der Leber weiterentwickeln.
Der Hund überträgt den Bandwurm, indem er sich am After leckt und danach einem Menschen das Gesicht oder die Hände. Da die Menschen ihre Hände nach dem Tierkontakt nicht waschen, [...] ist die Ansteckungsgefahr sehr hoch. Diese Zysten sind lebendbedrohlich und können im Laufe der Zeit auch zum Tod führen.

Wenn nun die Hunde die toten mit dem Bandwurm infizierten Menschen fressen, schließt sich der Kreislauf. Der Bandwurm kommt so durch den Zwischenwirt Mensch wieder in den eigentlichen Wirt Hund zurück.
___________________________________________________________________________________________________________

So weit, so schändlich. Jetzt wird es interessant:

Zitat:
___________________________________________________________________________________________________________

Besitzer der Hunde und Hüter der anderen Tiere der Turkana sind allein die Frauen.

Die Männer haben so gut wie keinen näheren Kontakt mit den Hunden, weswegen sie auch selten von der Krankheit betroffen sind. Sie interessieren sich nicht für die Hunde. Die Frauen dagegen haben zu keiner der anderen Tierarten so ein inniges Verhältnis wie zu den Hunden. Die Hunde sind überall dabei, laufen immer mit.
[...]
Das Leben spielt sich in und um die Hütten ab, und immer liegt ein Hund in der Nähe der Kinder, auch wenn die Mutter kurzzeitig den Platz verlässt.
[...]
Wenn ein Kind sein 'Geschäft' verrichten muss, geht es auf den freien Platz vor den Hütten. Die Hunde fressen den Kot auf und lecken das Kind sofort sauber.

Auch die Mütter rufen die Hunde mit einem speziellen Ton, wenn ihr Dienst vonnöten ist. Die Hunde kommen sofort und säubern alles, das dreckige Kind, die dreckige Mutter und den Boden. Die Hunde als "Babysitter"[4] und kotvertilgender Sauberhalter.

[2] Vgl. Zimen, E., 1992, S.67ff.
[3] Vgl. Coppinger, R., 1995.
[4] Zimen, E., 1992, S.85.

___________________________________________________________________________________________________________
(Hervorhebungen von mir)

Der Autor weist darauf hin, dass diese Beobachtungen eines relativ ursprünglich lebenden Stammes mit einigem Recht auch Rückschlüsse auf das Verhalten des Frühmenschen zulassen.

Das bedeutet zusammengefasst:

Nicht "der Mensch" generell hat den Hund domestiziert, die Frau war es!

Offensichtlich sind Frauen wesentlich anfälliger für die Befehle des Spulwurms und haben sich bereitwillig zu deren Helfern machen lassen.
Sie sind das Einfallstor, durch welches es dem Hund überhaupt erst möglich war, die Menschheit derart zu verseuchen.



Ein Indiz dafür ist die Tatsache, dass sich die Turkana-Frauen zwar alle Mühe geben, jedes Kind, ob Mädchen oder Junge frühzeitig verspulwurmen zu lassen ("sauber"lecken etc.), dass sich die meisten Männer dieser Behandlung mit fortschreitendem Alter jedoch offenbar entziehen können ("Sie interessieren sich nicht für die Hunde"). Dies deutet darauf hin, dass sie im Gegensatz zu Frauen offenbar imstande sind den Spulwurm aus eigener Kraft zu überwinden, während die Unart der parasitengesteuerten Hundeverhätschelung nahtlos von der Mutter an die Tochter weitergegeben wird.

Diese umwälzenden Erkenntnisse werfen ein grelles Schlaglicht auch auf aktuelle Zusammenhänge:

Hier wird schlagartig klar, warum

a) die meisten Hundefeinde Männer sind,
b) die meisten vehementen Köterverteidiger weiblich sind,
sowie dass
c) die Mehrzahl der Frauen als direkt Betroffene nichts zur Lösung der Hundefrage beitragen können, sondern vielmehr ein Teil des Problems sind,
so dass letztlich
d) die Hoffnung auf eine Hundefreie Zukunft allein bei uns Männern liegt! (Klarsicht verpflichtet)



(Dies könnte des weiteren auch generell eine Erklärung dafür sein, warum Frauen und Männer seit Jahrzehntausenden aneinander vorbeireden, aber das ist eine andere Geschichte.)

Aber es gibt auch Hoffnung: sollte die Verwirrung des weiblichen Geschlechts auf gezielte Verspulwurmung in der Frühzeit zurückzuführen sein, so bedeutet dies gleichzeitig, dass dieser Zustand nicht gottgewollt (das hieße unumkehrbar) ist, sondern dass es vor Urzeiten, nämlich vor der Domestizierung des Hundes, eine Zeit gegeben haben muss, in der Männer und Frauen mit klarem Kopf und nahezu auf Augenhöhe miteinander kommunizieren und interagieren konnten. Und diese Zeit kann es auch wieder geben!

Ob wir das wirklich wollen, ist eine andere Frage.

Aber das Erwachen der Frau aus dem jahrtausendealten Alptraum der Verspulwurmung wird wohl als Kollateralphänomen der bitter notwendigen Abschaffung des Hundes unausweichlich sein.



___________________________________________________________________________________________________________
*) Wir können diesen Kreislauf in ähnlicher Form auch für den Spulwurm annehmen. Der populäre Begriff "Verspulwurmung" wird von mir hier im Sinne von "krankhafte Veränderungen von Denkstrukturen und sozialen Verhaltensweisen des Menschen durch Hundeparasiten wie zb. Spulwürmer" benutzt.

Bewertung: 10.00 (2 Stimmen) - News bewerten -


Weitere Artikel
23.05.2010 15:00 - Warnung! Killer-Husky in unbekannter Familie untergetaucht!
22.04.2010 15:30 - Gegenhundeschlittenfestival 2010
12.02.2010 06:00 - Stellenangebote
14.12.2009 12:39 - Wir basteln einen Weihnachtshund
29.06.2009 09:40 - Jagdszenen - Beyond Armageddon

 
Die hier veröffentlichten Artikel und Kommentare stehen uneingeschränkt im alleinigen Verantwortungsbereich des jeweiligen Autors.
Mitglied Diskussion
Anonym
Geschrieben am: 20.04.2010 11:59  Aktualisiert: 05.07.2010 23:29
 Re: Die Töchter des Spulwurms
Hallo,

der Zynismus, Ironie, Humor ist einfach Spitze! Nur studierte und aufgeklärte Leute können so gut schreiben. Weiter so! An Eurer Stelle würde ich zusätzlich eine seriöse Seite öffnen und/oder eine Petition in den Bundestag einbringen. "Hunde nur für Jäger, Bauern, Förster. Für alle anderen eine Hundesteuer, die die Kosten für Krankheiten, Reinigung der Stadt, Verletzungen, Einsätze der Polizei voll abdecken. ca. 1200Euro/Jahr"

Top, viele sehen den Witz der Seite nicht. Schade
Antwort
Anonym
Geschrieben am: 02.05.2008 08:19  Aktualisiert: 02.05.2008 08:47
 Re: Die Töchter des Spulwurms
Nimmt Euch hier eigentlicch jemand ernst? So eine Scheisse habe ich selten gelesen!

[Anm. der Redaktion: Also haben Sie uns angezeigt, weil niemand uns ernst nimmt? Wir sind also "verboten" witzig?]
Antwort
Anonym
Geschrieben am: 13.03.2008 03:57  Aktualisiert: 13.03.2008 07:08
 Re: Die Töchter des Spulwurms
ich lese hier so in der seite rum und könnt mich einfach wegschreien....

hier werden alle kategorien heruntergemacht und negativ dargestellt.... dabei sind die betreiber dieser site diejenigen, die nichts anderes können, als mit fremdwörtern jonglieren (wissen selber wohl kaum, was sie bedeuten, man beachte die ständigen wiederholungen...) und unterste schublade kommunizieren...

aber wenn ihr hundehalter als arrogant oder gar engstirnig bezeichnet, dann darf ich euch nur so viel sagen:

intelligenz sieht nur von unten betrachtet wie arroganz aus
Antwort
Anonym
Geschrieben am: 26.02.2008 00:51  Aktualisiert: 26.02.2008 01:16
 Re: Naja
Nein ich glaube er meint Toxacara canis, denn er erwähnt ja Spulwurminfektion. Beim Fuchsbandwurm Echinococcus multilocularis wurde ebenfalls ein Mensch-Hund Zyklus in Afrika nachgewiesen.

Der Artikel ist extrem unsachlich und schlecht informiert wie der Rest der Seite, aber das Ganze hat natürlich humoristischen Wert....
Antwort
Anonym
Geschrieben am: 08.02.2008 10:00  Aktualisiert: 08.02.2008 12:01
 Naja
Wer auf Würmer steht, der kann sie gerne behalten, aber etwas Verstand hat - wie die meisten Hundehalter - lässt seinen Hund entwurmen!

Hundebandwurm? Gibts gar net Sie meinen Fuchsbandwurm....
Antwort
 
Copyright © 2007 by GegenHund.org