Liebe angehende Ex-Kotsackhalter, eine kleine Bitte an Euch
Zunächst erst einmal herzlichen Glückwunsch, dass Ihr Euch entschlossen habt, den Schädling zu entsorgen und wieder in ein normales, gesundes Leben zurück zu kehren. Und sei es nur vorübergehend, jetzt zur Urlaubszeit.
Nicht wenige von Euch zerknüppeln oder ersäufen ihren Parasiten, andere treten ihn einfach ganz lieb tot. Viele schaffen es jedoch nicht, ihrem einstmalig als Sexpartner und einzigen "Freund" betrachteten Schadköter Gewalt anzutun. Schämt Euch deswegen nicht, das ist Okay. Wir verstehen das. (Naja, einige von uns.) Auch scheuen sich viele angehende Ex-Hundsmenschen, ihren Fetisch einfach in einer Köterklappe oder einem Althunde-Container zu entsorgen, die an jedem HSSV-Vereinsheim aufgestellt sind, wohl aus Scham, als Kotsackhalter erkannt zu werden.
In diesem Fall ist es eine beliebte und legitime Vorgehensweise, die Töle an der Autobahnleitplanke anzubinden. Dadurch können zwar Privatfahrzeuge Unbeteiligter beschädigt werden, auch Personenschäden sind nicht ganz auszuschließen, wenn es zur Kollision mit dem Beißköter kommt, aber der Nutzen in Form eines deaktivierten Köters und einem auf dem Weg der Besserung befindlichen Erkrankten überwiegt den Nachteil der potentiellen Gefährdung deutlich. Die Gegenhund-Ethik-Komission hat sich hierzu schon des öfteren eindeutig geäußert.
Allerdings sind bei der Leitplanken-Entsorgung gewisse Regeln zu beachten, damit der Parasit möglichst problemlos zerfahren werden kann:
1.
Bitte nur auf Autobahnen anleinen. Auf Landstraßen weichen die Verkehrsteilnehmer aufgrund der geringeren Geschwindigkeit meist aus und gefährden sich und andere, während der Schadhund überlebt.
2.
Köter fest anleinen, damit er sich nicht befreien kann. Ein freilaufender Köter auf der Autobahn verursacht schwerwiegende Unfälle. Ausserdem sinkt die Wahrscheinlichkeit exorbitant, dass der Schadhund auch wirklich über die Regenbogenbrücke geht. Die Statistik spricht eine deutliche Sprache:
nur jeder achte auf Autobahnen freilaufende Köter wird getötet, jedoch überlebt nur jeder 27. korrekt angeleinte Köter und wird von Kotfetischisten "gerettet".
3. Bitte an der Mittelleitplanke anleinen, nicht am Fahrbahnrand. Der Seitenstreifen dient dem Beißköter als Sicherheitszone.
4. Die Leinenlänge bitte ausreichend dimensionieren. Die Töle soll sich möglichst über die gesamte Fahrbahnbreite des linken Fahrstreifens bewegen können.
So, das war's auch schon, jetzt wünschen wir nur noch gutes Gelingen und viel Freude im späteren, gesunden und hundefreien Leben.

Noch ein Wort an die Verkehrsteilnehmer, die mit ihren Kraftfahrzeugen als "unfreiwillige Helfer" schon einmal eine Kacktöle über die Regenbogenbrücke gerammt haben:
Das kleine Beulchen im Blech ist doch nicht so schlimm, wenn man weiß, dass man etwas Gutes getan hat oder? Und gebt es zu, Spaß hat es doch auch gemacht ;-)

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